Lasiodora parahybana

Bodenbewohner

Verbreitungsgebiet: Brasilien

Sehr groß werdende, agrressive Art. Die Tiere haben ein ganz schönes Temperament und geizen auch nicht mit ihren Brennhaaren. Die Art kann eine Größe von bis zu 10 cm Körperlänge erreichen. Lasiodora parahybana ist nacht- und manchmal auch tagaktiv. Keine Anfängerspinne.

Das Tier auf dem Foto oben ist ein subadultes Weibchen. Das Foto unten zeigt ein geschlechtsreifes Männchen.

 

 

 

 

 

 

Avicularia azuraklaasi

Baumbewohner

Verbreitungsgebiet: Peru, Ecuador

Diese wunderschöne Avicularia-Art ist erst seit 1996 bekannt und in unseren Terrarien noch recht selten anzutreffen. Wir haben ein junges Weibchen, welches auf dem leider etwas verschwommenen Foto rechts zu sehen ist. Leider kommt die Originalfärbung nicht gut durch. In natura sind die Tiere sehr dunkel, fast schwarz mit einem bläulichen Schimmer. Die Körperlänge der ausgewachsenen Tiere dieser Art soll bei etwa 6 cm liegen und die Beinspannweite so um die 15 cm betragen. Damit würde sie zu den mittelgroßen Arten gehören. Unserem Weibchen fehlte, als wir es bekamen, zwei Beine. Nach einer Häutung waren dann alle Bein wieder vollständig vorhanden, wie man auf dem Foto sehen kann. Das Tierchen hat sich bisher als sehr friedlich erwiesen.

 

 

 

 

 

 

Ceratogyrus bechuanicus

Bodenbewohner

Verbreitungsgebiet: Südafrika, hauptsächlich Namibia

Ceratogyrus bechuanicus ist eine der afrikanischen Höckervogelspinnen. Dies sind Vogelspinnen, die auf dem Rücken ein Horn oder einen Höcker besitzen. Bei Ceratogyrus bechuanicus ist dieses Horn nach hinten gerichtet. Sie kann sehr leicht mit Ceratogyrus darlingi verwechselt werden und unterscheidet sich von dieser nur durch die Form des Hornes. Ceratogyrus bechuanicus gilt als aggressiv. Jedoch wurde uns inzwischen mehrfach berichtet, daß diese Art gar nicht so aggressiv, sondern eher friedlich ist. Auch wir selbst haben inzwischen die Erfahrung gemacht, daß Ceratogyrus bechuanicus eigentlich recht friedlich ist. Wir konnten sie sogar auf die Hand nehmen, ohne daß sie irgend ein Anzeichen von Aggression zeigte. Bisher ist diese Art noch recht selten in Terrarien anzufinden. Wenn überhaupt wird sie meist von Liebhabern afrikanischer Vogelspinnen gepflegt. Ceratogyrus bechuanicus kann eine Körperlänge von ca. 6 cm erreichen und ist ein guter Fresser. Außerdem ist sie ein guter Baumeister. Insbesondere Jungtiere neigen dazu, sich mit Spinnfäden und Bodengrund ganze Paläste zu bauen. Fast das ganze Terrarium oder Aufzuchtbehälter wird mit Spinnfäden überzogen. Futtertiere werden auf diese Weise sofort bemerkt. Manchmal verfangen sich auch Futtertiere in den Spinnfäden und sind dann eine leichte Beute für die Vogelspinne. Mit zunehmendem Alter ändert sich dieses Verhalten jedoch etwas. Adulte Tiere scheinen auch gerne einen angebotenen Unterschlupf anzunehmen und sich nicht mehr ganz so "spinn- und buddelfreudig" zu zeigen. Obwohl afrikanische Vogelspinnen nicht gerade als Anfängerspinnen gelten, können es Anfänger mit dieser Art eigentlich versuchen.

Die beiden Fotos zeigen Cleopatra, ein junges Ceratogyrus-bechuanicus-Weibchen. Cleopatra gehört Jochen Raßler vom Vogelspinnentreff Darmstadt, der uns auch die Fotos zur Verfügung stellte.

 

 

 

 

 

 

 

Megaphobema velvetosoma

Baumbewohner

Verbreitungsgebiet: Ecuador

Hierbei handelt es sich um eine sehr groß werdende und etwas aggressive Art. Viel können wir über das Verhalten dieser Vogelspinne aus persönlicher Erfahrung noch nicht sagen, da wir unsere Tiere erst seit kurzem besitzen. Sie sind ganz schöne Fresser. Ein gebogenes Korkrindenstück haben sie als Behausung angenommen, bis jetzt aber noch keine Grabungstätigkeit gezeigt. Für Anfänger ist diese Art vermutlich nicht so geeignet.