Brachypelma boehmei![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Mexiko Dies ist eine weitere, sehr schön gefärbte Brachypelma-Art aus Mexiko. Die Tiere sind ebenfalls friedlich, neigen aber dazu, bei Belästigung sofort zu bombardieren. Die Tiere buddeln gerne, weshalb sie entsprechend mehr Bodengrund brauchen. Auch lieben sie es feucht. Dabei ist aber auf die entsprechende Temperatur zu achten. 28° ist das Minimum. Ein kleiner Teil des Terrariums sollte trotzdem trocken gehalten werden, damit die Tiere sich bei Bedarf auch mal hierhin zurückziehen können. |
Brachypelma emilia![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Mexiko Auch diese mexikanische Brachypelma-Art gehört wegen ihrer wunderschönen Färbung zu den begehrtesten Vogelspinnen. Charakteristisch ist das dunkle "V" auf dem hellen Carapax. Die Tiere sind in der Regel friedlich und unterschiedlich aktiv. Der Bodengrund sollte immer etwas feucht, aber nicht naß gehalten werden. In der Natur baut Brachypelma emilia ihre Wohnhölen gerne unter Steinen. Bei Belästigung wird in der Regel sofort bombardiert. Unser adultes Weibchen hält sich auch an die Regel. Unser juveniles Tier jedoch bombardiert sehr wenig und verhält sich im ganzen sehr ruhig. Etwas anspruchsvoller in der Pflege und daher keine Anfängerspinne. |
Brachypelma epicureanum![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Mexiko
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Brachypelma sabulosum![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Guatemala
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Brachypelma smithi![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Mexiko Brachypelma smithi ist wohl die berühmteste Vogelspinne. In Filmen und Berichten im Fernsehen wird fast immer eine Brachypelma smithi gezeigt. Die Tiere werden meist als sowohl wunderschön gefärbt, als auch friedlich und leicht zu handhaben beschrieben. Sie sind in der Tat wunderschön gefärbt, aber sie sind beileibe nicht die einzige schön gefärbte Art. Der Rest gehört eigentlich fast schon in den Bereich des Mythos. Es gibt zwar ausgesprochen friedliche Smithis, das gilt aber nicht für alle Tiere dieser Art. Smithis können durchaus auch aggressiv sein. Hier gilt einmal mehr: Vogelspinnen haben ihren eigenen Charakter, selbst innerhalb ein und derselben Art. Die Brennhaare von Brachypelma smithi erzeugen sogar einen relativ starken Juckreiz, der allerdings auch nach ein paar Tagen wieder vergeht. Einige Smithis bombardieren sehr schnell und bei der geringsten Belästigung, andere wiederum so gut wie nie. Einige Smithis kann man wirklich problemlos in die Hand nehmen, bei anderen sollte man es lieber bleiben lassen. Zwar ist uns bisher nicht bekannt, daß schon mal jemand von einer Smithi gebissen wurde, trotzdem, wie gesagt, es gibt friedliche und auch eher aggressive Smithis. Smithis können sehr alt werden. Die Weibchen werden erst mit ca. 5 Jahren geschlechtsreif. In der Pflege sind die Tiere ganz und gar nicht so anspruchslos, wie manchmal behauptet wird. Als Anfängerspinne würden wir sie jedenfalls nicht einstufen. Sie war wohl lediglich in der Anfängerzeit der Vogelspinnenliebhaberei die Vogelspinne, die nicht nur schön aussah, sondern auch relativ gut angefasst werden konnte. Der Mythos um diese Spinne hat letztendlich auch dazu geführt, daß ihr Bestand in Mexiko durch Abfangen so stark zurückging, daß die Art unter das Washingtoner Artenschutzgesetz gestellt wurde und lange Zeit als bedrohte Tierart galt. Gerechterweise muß aber auch gesagt werden, daß wahrscheinlich der selbe Mythos dazu geführt hat, daß diese Vogelspinne inzwischen sehr häufig nachgezogen wird, so daß der Bedarf allein aus Nachzuchten gedeckt werden kann, was wiederum dazu geführt hat, daß sich der Bestand in Mexiko soweit erholt hat, daß diese Tiere nicht mehr durch Abfangen in ihrer Existenz bedroht sind. Die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes ist ein anderes Thema.
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Brachypelma klaasi![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Mexiko Die frühere Gattung "Brachypelmides", in die diese Art anfangs gestellt wurde, ist inzwischen mit der Gattung Brachypelma synonymisiert worden. Brachypelma klaasi ist eine friedliche Vogelspinne, die in der Färbung etwas an Brachypelma boehmei erinnert. Das Orange in der Färbung ist jedoch deutlich blasser. Brachypelma klaasi bombardiert sehr schnell. Die Art ist erst seit 1994 bekannt, sehr begehrt und selten erhältlich. Die Weibchen können eine Größe von bis zu 7 cm erreichen. Wir haben bisher ein Weibchen groß gezogen und dann, mangels eigenem Männchen, an einen Männchenbesitzer weitergegeben. Dann stellten sich die drei Jungtiere, die wir noch hatten, ebenfalls alle als Männchen heraus. Dumm gelaufen. |