Avicularia huriana![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Peru Avicularia huriana gehört zu den Riesen unter den Avicularia-Arten. Eine Körperlänge bis zu 8 cm ist nicht selten. Sie sehen wunderschön aus. Das Abdomen ist dunkelbraun mit roten Haaren. Der übrige Körper inklusive Beine und Taster ist braun bis hellbraun. Die Färbung kann, je nach Lichteinfall, auch oliv wirken. Sie sind stark behaart mit weißen Spitzen an den relativ langen Haaren. Die Art wurde ursprünglich als sehr friedlich beschrieben. Inzwischen haben wir gehört, daß Avicularia huriana doch etwas aggressiv sein soll. Bei Arbeiten im Terrarium haben sich unsere Tiere bisher als friedlich erwiesen. Auffällig ist bei unserem subadulten Weibchen, dass es sich nicht scheut, Futtertiere direkt aus der Hand zu nehmen. Das Jungtier auf dem Foto besitzt schon die Färbung der adulten Tiere, allerdings sieht es auf dem leider etwas verschwommenen Foto dunkler aus, als es in natura ist. Es ist schon vorgekommen, daß Avicularia huriana als Avicularia bicegoi angeboten wurde, und umgekehrt. |
Avicularia laeta![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Grenzgebiet Brasilien, Bolivien, Peru Die Art ist schon lange bekannt, wird aber in Deutschland seltener angeboten. Avicularia laeta gehört zu den ganz wenigen aggressiven Avicularia-Arten. Auch die Jungtiere unterscheiden sich im Aussehen von den meisten anderen Avicularia-Jungtieren: sie sind blau gefärbt und ähneln damit Jungtieren von Avicularia versicolor und Avicularia purpurea. Die Blaufärbung von Avicularia laeta ist jedoch noch etwas intensiver. Dafür sind die Jungtiere nicht so stark behaart. Die adulten Tiere sind dann aber nur noch einheitlich braun gefärbt. Die Art wird nicht sehr groß: maximal 4 cm. Manchmal werden die Art auch als Avicularia caesia angeboten. Es handelt sich aber um ein und dieselbe Art. |
Avicularia metallica![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Guyana, Franz. Guyana, Surinam, Nord-Brasilien
|
Avicularia minatrix![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Venezuela Avicularia minatrix ist die einzige Avi-Art, die auch als adultes Tier die Färbung der Jungtiere beibehält. Sie wird nicht sehr groß und gilt als friedlich. Unsere Tiere sind inzwischen zu Jungtieren herangewachsen, von denen eines auf dem Foto rechts zu sehen ist. Die Art ist nur selten erhältlich. |
Avicularia Peru Spec. 1![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Peru
Achtung:
Avicularia Peru Spec. 1 sieht Avicularia aurantiaca recht
ähnlich, was dazu führt, daß diese Art manchmal auch
als Avicularia aurantiaca angeboten wird. Avicularia Peru
Spec. 1 fehlt jedoch der für Avicularia aurantiaca
typische orange Ring am Ansatz des Metatarsus eines jeden
Beines.
|
Avicularia purpurea![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Ecuador Wahrscheinlich eine der schönsten Avicularia-Arten. Die Spiderlinge zeigen nicht die für Avicularia-Arten typische Spiderling- und Jungtierfärbung, sondern sind blau und etwas beige gefärbt. Die Tiere werden dann von Häutung zu Häutung immer dunkler. Adulte Tiere wirken schwarz, bei bestimmtem Lichteinfall jedoch purpur-violett. Die Art wird nicht sehr groß, maximal 5 cm Körperlänge. Die Tiere sind friedlich und überwiegend nachtaktiv. Die Zucht hat sich bei uns als unproblematisch erwiesen. Das Männchen lebte zusammen mit dem Weibchen über mehrere Wochen in einem Terrarium, welches allerdings so gross war, daß genügend Versteckmöglichkeiten für beide vorhanden waren. Erst als das Weibchen einen Kokon gebaut hat, haben wir das Männchen wieder in ein eigenes Terrarium gesetzt. Bei einem vorangehenden Paarungsversuch allerdings, mit einem anderen Weibchen, verlief die Sache anders. Das Weibchen zeigte sich sehr aggressiv dem Männchen gegenüber und so haben wir die beiden wieder getrennt, bevor es zur Paarung kam. Auch bei einem unserer Freunde verlief ein Paarungsversuch völlig anders, als geplant: das Weibchen zeigte sich, obwohl gut angefüttert, dem Männchen gegenüber erst abweisend und benutzte es schließlich als willkommene Bereicherung des Nahrungsangebots. Dies scheinen jedoch eher Ausnahmen, als die Regel zu sein. Es zeigt aber auch mal wieder, wie unterschiedlich sich Tiere selbst ein und derselben Art verhalten können. Die äusseren Bedingungen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Terrariumgröße waren in allen drei hier beschriebenen Fällen gleich. Bei der Aufzucht der Jungtiere sollte übrigens darauf geachtet werden, daß die Tiere nicht zu feucht gehalten werden. Das Foto rechts zeigt die Mutter unserer ersten Purpurea-Nachzucht. |