Poecilotheria ornata![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Sri Lanka Wie alle Poecilotheria-Arten ist auch Poecilotheria ornata wunderschön gefärbt. Sie kann eine Körperlänge von knapp 6 cm erreichen und zeigt auch tagsüber Aktivität. Die Tiere kommen aus den Bergregionen auf Sri Lanka, wo die Temperaturen auch mal niedriger sein können. Die Tiere sollten also nicht zu warm gehalten werden. 25° genügen in der Regel, also eigentlich Raumtemperatur. Auch mit der Feuchtigkeit sollte man etwas sparsamer umgehen. Poecilotheria ornata ist sehr flink und aggressiv. Sie kann auch schon mal zubeißen. Beachtet bitte, daß das Gift asiatischer Vogelspinnen etwas stärker sein soll, als das Gift südamerikanischer Vogelspinnen. Poecilotheria ornata gehört nicht in Anfängerhände.
Die schönen Bilder von Poecilotheria ornata wurden uns von Stefan Jendrzej zur Verfügung gestellt.
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Psalmopoeus cambridgei![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Trinidad Diese Art erreicht eine Körperlänge von 7 - 8 cm. Die Tiere sehen beeindruckend aus, mit ihren dichten, relativ langen grauen Haaren an den ebenfalls langen Beinen und dem für diese Art typischen orangen Streifen auf den Tarsen (=Füssen, die untersten Beinglieder der Vogelspinnen). Sie sind sehr schnell und können unerwartet weite und hohe Sprünge machen. Als wir unserem ersten Spiderling dieser Art ein kleines Heimchen zum Fressen in seinen Aufzuchtbehälter setzten, machte dieses einen Sprung und wäre wahrscheinlich aus dem Behälter hinausgehüpft. Der Cambridgei-Spiderling machte aber auch einen Sprung und landete dann mit dem Heimchen in den Fängen auf dem Boden seines Aufzuchtbehälters. Die Art ist recht begehrt und auch häufiger erhältlich. Psalmopoeus cambridgei ist relativ aggressiv. Keine Anfängerspinne. Das schöne Foto wurde uns von Marcus Hummler zur Verfügung gestellt. Marcus berichtet auch, daß sich seine beiden Cambridgeis nicht sonderlich angriffslustig verhalten, sondern eher scheu, vielleicht etwas hektisch. Seine Tiere sind auch nicht so "sprungfreudig", wie das für die Art als typisch gilt. Sie sind keine unersättlichen Fresser, sondern hören auf, wenn sie satt sind. Futtertiere, die nicht gefressen wurden, werden nach ein bis zwei Tagen getötet, möglicherweise, weil die Spinnen die herumhüpfenden Futtertiere als störend empfinden. |
Psalmopoeus irminia![]() Baumbewohner Verbreitungsgebiet: Venezuela Dies ist mit Sicherheit eine der schönsten, wenn nicht die schönste der bis jetzt bekannten Psalmopoeus-Arten. Mit einer Körperlänge von 5 - 6 cm bleibt sie etwas kleiner als Psalmolpoeus cambridgei, ist aber ebenfalls sehr schnell und gilt als aggressiv. Bei Jungtieren tritt die Aggressivität noch nicht richtig hervor, so daß Jungtier-Besitzer häufig davon überzeugt sind, daß Psalmopoeus irminia doch nicht aggressiv ist. Das Verhalten dieser Spinne ändert sich aber mit zunehmendem Alter. Man sollte sich also nicht durch anfängliche Friedfertigkeit täuschen lassen. Für Anfänger ist diese Art nicht geeignet. Das schöne Foto wurde uns von Eve Stutz überlassen. |
Rechosticta Spec.![]() Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Arizona Eigentlich ist die Bezeichnung Rechosticta Spec. ungültig. Wie wir gehört haben, soll die Gattungsbezeichnung Rechosticta nicht mehr geführt werden. Leider kennen wir aber bis jetzt noch keine andere Bezeichnung dieser Art, weshalb wir sie hier bis auf weiteres unter der ungültigen Bezeichnung führen. Die Tiere sollen eine Körpergröße von bis zu 7 cm erreichen können. Unser einzelnes Tier ist noch subadult. Sie ist sehr friedlich und wächst sehr langsam mit langen Häutungsvorbereitungen. Diese Art kann auch Anfängern empfohlen werden, ist aber nur sehr selten erhältlich. |
Homoeomma Spec. 2![]() (Thrixopelma pruriens) Bodenbewohner Verbreitungsgebiet: Peru Trixopelma pruriens ist eine etwas aggressive Bodenbewohnerin, die vorwiegend nachtaktiv ist, sich manchmal aber auch tagsüber zeigt. Es handelt sich um eine Bombardierspinne, deren Brennhaare einen besonders starken Juckreiz hervorrufen können. Sie ist leicht zu pflegen und anspruchslos. Als Anfängerspinne nicht so gut geeignet. Das Tier auf dem Foto ist noch subadult. Die schwarz wirkende Färbung ist auf die Lichtverhältnisse beim Fotografieren zurückzuführen. In natura ist sie dunkelbraun. Wichtige Anmerkung: Aufgrund einer Anfrage von Dirk B. in unserem Forum bezüglich dieser Art wurden wir darauf aufmerksam, daß die Art, die wir hier als Thrixopelma pruriens bezeichnen, auch als Paraphysa Spec. bezeichnet wurde, bzw. wird. Da wir Paraphysa Spec., von uns noch mit dem Zusatz "blau" versehen, ebenfalls in der Vogelspinnenwelt vorstellen und beide Tiere vom Aussehen und insbesondere vom Verhalten her recht verschieden sind, hat uns das natürlich stutzig gemacht. Volker von Wirth verdanken wir den Hinweis, daß es sich laut Ferry Pribik, einem Spezialisten für diese Tiere, sowohl bei den als Paraphysa Spec. bezeichneten Tieren, als auch bei den als Thrixopelma pruriens bezeichneten Tieren in der Regel um Vogelspinnen der Gattung Homoeomma handelt. Eine nähere Bestimmung der beiden Tiere scheint noch nicht vorzuliegen. Wir führen das hier vorgestellte Tier daher jetzt erst mal als Homoeomma Spec. 2. Das Spec. 2 haben wir selbst hinzugefügt, um sie von (Ex-)Paraphysa Spec. blau, die wir bis auf weiteres als Homeomma Spec. 1 bezeichnen, zu unterscheiden. |